Minas Schokoladenseite

Die Prozesse in der Kakaoverarbeitung und Schokoladenherstellung sind mir aufgrund meiner Arbeit in einer Schokoladenfabrik und der damit verbundenen Führungen in der Produktion gut bekannt. Mit meiner Familie unternahm ich am Wochenende eine Führung für die Öffentlichkeit im Chocoversum, dem Schokoladenmuseum in Hamburg, und lernte etwas zur Geschichte des Kakaobohnenanbaus und der -ernte. Am Ende sahen wir uns ausgestellte Fotos von Menschen mit Schokolade im Gesicht an und da kam meiner Cousine die Idee eines Schokoladenshootings in diesem Stile. Schokolade auf der Haut, keine schlechte Idee, aber nur am Mund wirkt es wie infantiles Nutellaglasauslecken. Trotzdem, die Idee war gut. Daraus entwickelte ich zusammen mit der bezaubernden Romina W. ein Shooting, bei dem flüssige Schokolade aus handelsüblicher Kuvertüre, die in einer Metallschale auf einem kochenden Wasserbad geschmolzen und mit Butter vermengt wurde, am nackten stehenden Frauenkörper von oben nach unten zerläuft und damit eine zweite Haut aus glänzender Schokolade bildet. So nahm sie auch den Part der Kleidung ein und verdeckte den Intimbereich. Eine Hälfte ihres Körpers wurde mit dunkler Herrenschokolade bedeckt, die andere nach einem weiteren Schmelzverfahren mit süßer weißer Schokolade.

Eigentlich sollten ihre Konturen noch mit Schlagsahne betont werden, doch diese zerläuft leider rapide, sodass wir sie wieder abwischen mussten, aber lecker war’s :) Am Ende startete ich einen zweiten Versuch; während Romina liegend auf dem Rücken fließig und geduldig weiter posierte, baute ich einen Turm aus Sahne auf ihrem Bauch, verziert mit Amarenakirschen (köstlich!). Nun hatten wir eine leckere Schokoladentorte aus ihr gezaubert und hier sind die Ergebnisse!

Danke Romina für deine Modelkünste, deine Geduld und deinen Mut!

SPOILER

Ich freue mich auf unser Vintageshooting ;)

Celina’s Augen

Heute hatte ich ein erstes Kennenlernen mit der jungen und wunderschönen Celina und ihrer tatkräftigen Begleitung Aida. Sie ist mir bei Facebook durch gemeinsame Bekannte aufgefallen, daher lud ich sie zu einem kleinen Porträtshooting ein. Die Gelegenheit nutzte ich, um meine Philips LED Farblampe und ein handelsübliches Fliegengitter als Effekt auszuprobieren. Das Fazit lest ihr am Ende, die Ergebnisse seht ihr nun hier:

Ganz großes Lob und Dankeschön an das Model Celina und an unsere Scheinwerferassistentin Aida :) Ich hoffe, das war nicht unser letztes Shooting.

Fazit der Tests

Die Philips LED Lampe schafft in den eigenen vier Wänden eine je nach Farbfavorit angenehme Atmosphäre. Weitere Farben können Stimmungen untermauern, ist aber zum professionellen Fotografieren als Farblicht ungenügend. Da werde ich nächstes Mal Farbfolien an den Scheinwerfern testen. Das Fliegengitter hingegen wirkt wie ein Filter auf vorderster Ebene, welcher auf dem Bild einen Leinwandstil erscheinen lässt.