Aktfotografien

Ich liebe die Aktfotografie

Sie ist unkompliziert dadurch, dass man sich um den richtigen Look der Klamotte keine Gedanken machen muss. Sie ist individuell dadurch, dass nicht jeder Mensch gleich ist. Sie ist echt, da sie neben der Schönheit und Reinheit des menschlichen Körpers auch die Zeichnungen der Vergangenheit mit sich trägt, seien es Narben, Tattoos oder Anomalien. Sie ist spannend in Kombination mit starken Themenkontrasten oder widersprüchlichen Locations, sei es in einer Kirche oder belebten Fußgängerzone. Doch leider ist sie in der Öffentlichkeit auch umstritten und manchmal sogar verpönt. Jeder ist unter seiner Kleidung nackt, trotzdem bleibt es Pflicht sich voreinander zu verstecken oder – anders ausgedrückt – sich zu maskieren. Ich mag keine Form von Lügen oder aufgezwungene / freiwillige Heimlichtuerei, damit sollte ich doch nicht alleine sein!? In der Sauna ist es normal, am FKK Strand ist es normal,… warum schockiert es die Menschen überall sonst?

Akt ist für mich die pure Wahrheit, dazu gehört Mut sich zu entblößen, nicht durch die Nacktheit an sich sondern sich die Blöße zu geben, seine Maske abzulegen und sich dieser Welt zu stellen.

Sozial – Asozial

In den sozialen Medien findet Aktfotografie – oder wie es dort eher genannt wird Nacktfotos oder Pornobilder – leider von den Betreibern keine Wertschätzung und wird sofort mit sexuellen Absichten verbunden. So wird verlangt, dass unsere Fotografien verschandelt und durch Zensur dem Akt beraubt werden. Da kann man doch gleich seine schwarze Tapete einrahmen und an die Wand hängen, weil der Rahmen so schön ist.

Dem musste ich aufgrund von kommentarlos gelöschten Beiträgen auf Facebook nun einmal Luft machen. Das hier ist meine Webseite, hier bestimme ich über den Inhalt und ich habe die Freiheit meine Arbeit unzensiert präsentieren zu können.

Haben dir die Fotos gefallen? Hinterlasse doch einen Kommentar für Anmerkungen zur Technik oder Kritik, man lernt nie aus. Möchtest du es gerne selbst ausprobieren und an einem Projekt teilnehmen, schreib mir eine unverbindliche Nachricht:

Heitere Porträtierung

Das Gegenstück der demaskierten Porträts

Ihr kennt nun mein laufendes Projekt zur Porträtierung in schwarz-weiß. Nun möchte ich euch das farbenfrohe und fröhlich lächelnde Gegenstück dazu zeigen und hoffe, dass euch dies auch gefällt. Es bringt etwas Farbe in die Porträts und offenbart einen nicht ganz so ernsten Hintergrund, wo auch mal gelacht werden darf :)

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Demaskierte Porträtierung

Demaskierte Porträtierung

Die Menschen sind bunt. Sie wollen noch bunter sein mit ihrer Kleidung und ihrem Makeup, ihren Accessiores, ihren Gesichtsfassetten. Jeden Tag ein neuer Selfie bei Instagram, Snapchat oder Facebook mit möglichst abstrusen Filtern und dem aufgesetzten Lächeln. Denn wir müssen uns in der Gesellschaft großartig darstellen, makellos, geradezu perfekt, damit wir in der enormen Masse hervorstechen und uns mit unserer Porträtierung im Blumenbeet der Individuen etablieren.

Verfälschte Porträtierung

Jetzt nehmen wir all diese Dinge einmal beiseite; keine Mimik, keine Kleidung, kein buntes Makeup, keine teure Sonnenbrille und keine teure Frisur vom Frisör am Ballindamm. Fühlt ihr euch entblößt? Ist es euch unangenehm ohne Zusatzmodule in eurer Grundausstattung gesehen zu werden? Wenn wir nun auch noch die Farbe abziehen, so habe ich dich demaskiert.

Nun die Reaktionen auf die Porträtierung waren wie erwartet und relativ eindeutig:

  • „Gott sehe ich alt aus.“
  • „Ohne Makeup geht gar nicht!“
  • „Es sieht aus als wäre ich nackt.“

Erläuterung

Ich vertrete die Ansicht, dass wir für jeden einzelnen Menschen in unserem Umfeld ein anderes Gesicht auftragen, wie eine Maske. Im Extremfall sehen wir sogar im Spiegel nicht mehr uns selbst, sondern die Person die wir gerne wären, und überzeugen uns von einer Maskerade, um vom wahren Ich abzulenken. Schließlich streben wir das Glück an und wollen nicht tagtäglich mit Problemen und unfertiger Arbeit konfrontiert werden. Was sehen wir denn im Spiegel ohne diese ganzen Addons? Wir sehen Baustellen, Arbeit und Narben, unsere Problemzonen, die kein anderer sehen darf, sonst denkt man schlecht von uns. Denkt ihr wirklich schlecht von all den vielen tollen Menschen aus meinem Umfeld? Ich sicher nicht!

Resultierend aus dem Vertrauen, das mir meine Models, Visagisten, Kunden, Auftraggeber, Familie, Freunde und Bekannte bei der Porträtierung entgegenbringen, konnte ich diese Sammlung meiner schwarz-weißen Porträts zusammenstellen. Dafür an dieser Stelle einmal vielen lieben Dank an alle bisherigen und kommenden Teilnehmer!

Ihr findet diese Porträts außerdem auf meiner Facebookseite in diesem Album. Weitere Porträtaufnahmen findet ihr in der Beitragskategorie meines Fotoblogs: http://tapitore.com/fotografie/people/portraet

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